Anregendes Kirchen-Projekt
"Spirits" des Dekanates St. Goar gastierte im Koblenzer Marienhof
KOBLENZ/MITTELRHEIN. "Das kann man nicht beschreiben, das muss man erleben", so eine begeisterte Besucherin des Licht- und Klangerlebnisses "Spirits" bei der Nacht der offenen Kirchen in Koblenz. Zum siebten Mal führte die Projektgruppe "Spirits" des Dekanats St. Goar ihr Licht- und Klangerlebnis auf.
Licht in allen Farben und Formen, Bildpräsentationen, Film, Toneffekte, Musik im Chor, im Ensemble, von der Orgel und vom Band ließen in den Zuschauern Bilder und Gedanken entstehen, die den Bogen spannten von der Schöpfung über das Liebesgebot Jesu bis zur Vollendung aller Unvollkommenen im Himmel. Da "Spirits" geistvollen Erfahrungen auf der Spur ist, war es ein gutes Zusammentreffen, dass die Schwestern vom Heiligen Geist die Gruppe für ihre Mutterhauskirche "Marienhof" engagiert hatten. Obwohl etwas außerhalb der City gelegen, füllten mehr als 300 Besucher die Kirche.
17 Akteure - Musiker, Sänger, Sprecher, Techniker, ein Jongleur und ein Zauberer - schafften Räume, in denen nachgedacht und erlebt werden konnte. Vermittelt wird kein unrealistisches christliches "Wellness-Erlebnis". Gefahren und Probleme wie Umweltzerstörung, menschliches Versagen und unmenschliches Verhalten werden nicht ausgespart, aber immer mit der Chance, dass sich jeder für das Gute einsetzen kann und der Zusage: "Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes".
"Dabei geht es", so Projektleiter und Dekanatsreferent Matthias Olzem, "nicht um eine Gegenüberstellung von ,Richtig und Falsch' oder ,Gut und Böse'. Wichtig ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch die Fähigkeit und die Verantwortung in sich trägt, das Leben positiv für sich, seine Mitmenschen und die Schöpfung zu gestalten."
Bilder und Informationen unter www.spirits-project.de sowie bei Matthias Olzem, Marienberger Str.1, 56154 Boppard, Tel. 06742/801 580, Mail: dekanat.st-goar(at)bistum-trier.de

